Makula-Degeneration

Für Patienten mit einer trockenen altersabhängigen Makula-Degeneration gibt es bisher noch keine Behandlungsmöglichkeiten. In einer großen Studie mit über 20.000 Patienten (ARED-Studie) hat sich jedoch gezeigt, dass sich die Einnahme bestimmter Vitaminkombinationen sehr vorteilhaft auswirkt.

Bei 10 bis 20 Prozent der Patienten mit feuchter altersabhängiger Makula-Degeneration hilft eine Laserbehandlung, bei der die krankhaften neuen Gefäße mit den energiereichen Strahlen verödet werden. Dies ist aber nur möglich, wenn sich die Gefäße nicht direkt in der Makula befinden. Denn bei der Behandlung entstehen auch im intakten Gewebe Narben, die dem Sehen schaden.

Bei der Photodynamischen Therapie wird in die Armvene ein ungiftiger Farbstoff gespritzt. Dieser reichert sich in den krankhaften Gefäßen an und macht sie für energiearmes Laserlicht empfindlich. Mit diesem Laserlicht werden die Gefäße gezielt zerstört ohne das umliegende Gewebe zu schädigen.

Bei der Behandlung mit VEGF (Avastin, Lucentis, Macugen) erfolgt eine Medikamenteneingabe in den Glaskörper des Auges. Der eingegebene Wirkstoff verhindert das ungewünschte Auftreten undichter Blutgefäße bei der feuchten, altersabhängigen Makuladengeneration.

Welche Behandlungsmöglichkeit und welche Hilfen für Sie am ehesten in Frage kommen, kann in einem Gespräch und nach Untersuchungen durch uns für Sie ermittelt werden.